Rockerbraut liest vor

Aus dem Leben einer Taugenichtsin.

Souvenir von U2 Juni 7, 2009

Einsortiert unter: Kolumne der Woche — beathofen @ 8:37 am
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U2 Efeu © be beathofen

U2 Efeu © be beathofen

Da lagen sie nun. 3 vertrocknete, braune, unansehnliche  Blätter. Efeublätter, um genau zu sein. Mein damaliger Freund hatte sie von seiner Backpackingtour aus Irland mitgebracht. Und der Stolz in seinem Gesicht verriet mir, dass dieser Biomüll einen besonderen Wert für ihn hatte. 

Weil ich nett war, fragte ich nach, schließlich fragt man doch bei Geschenken, die man nicht versteht, oder ist das etwa unhöflich? Sollte man Dinge einfach hinnehmen und dumm sterben? Nein. Was jetzt kam, schien mir ebenso unglaubwürdig wie idiotisch und gleichzeitig unaufmerksam. Er hatte diese inzwischen zerbröselten Pflanzenauswüchse tatsächlich von der Haustür von Bono Vox (Sänger von U2) abgerissen, um mich zu beeindrucken. Bei dieser hirnlosen und hormongesteuerten Aktion wurde er von zahllosen Kameras gefilmt und riskierte eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch, nicht daran zu denken, was die Selbstschussanlagen rund um den Voxschen Sicherheitstrakt aus ihm gemacht hätten. Bestimmt keinen Shootingstar… Idiot. 

Ich meine, klar ist das… nett und imponierend, aber U2…

Männer…

Die mumifizierten Einzelstücke aus Bonos Vorgarten habe ich immer noch. Nicht, weil sie toll sind oder ich sie irgendwann bei ebay meistbietend verticken will. Nein. Aber es lassen sich so verdammt viele gute Geschichten damit erzählen.

 

Selbsttest Juni 5, 2009

Einsortiert unter: Selbsttest 1 — beathofen @ 2:53 pm
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So, heute starte ich den Selbsttest. Der da lautet: Ich werde gewinnen! Ja! Und zwar werde ich bei sämtlichen greifbaren Radiogewinnspielen teilnehmen (ohne großen Kosteneinsatz versteht sich) und dann schauen, was bei rauskommt. Werde hier natürlich ausführlich berichten. The show must go on!

Die Zeit läuft… Jetzt!

 

Junge Juni 3, 2009

Einsortiert unter: Gedanken zum Tag — beathofen @ 7:52 pm
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Kein Publikum © be beathofen

Kein Publikum © be beathofen

Warum hast du nichts gelernt?

Da schallen mir noch meine Eltern und die Ärzte ins Ohr. Und schwupps, als hätte ich nicht irgendwie vorgewarnt werden können, wird man Banker. Gerade jetzt. Vor zwei Jahren war ich noch in der Medien und Werbebranche tätig, doch dann startete die Talfahrt des Printbereichs, für den ich hauptsächlich ausgebildet war. Tja. Werbung ist vom Prinzip auch ein DAX Unternehmen… Und mit der eigenen Praxis wird es wohl auch nichts mehr. Nur die Lebenspraxis nimmt täglich zu. Und da sag noch einer: “Wo ich bin herrscht das Chaos”. Stimmt.

Gestern war ich mit Freunden zum Schnitzelessen verabredet. Und wie es so ist fragt man nach Freunden, Liebeleien und Job. Meine Ma schlug mir überraschender Weise vor, dass ich doch in der Stadt mit Gitarre und Gesang mein Geld verdienen könnte. Meine Antwort, ich dürfe keinen Nebenjob mit Publikumsverkehr annehmen wurde mir quittiert mit: “Wie, du singst doch, dann hast du ja gar kein Publikum”. Danke Eltern, für eure immer wieder ermutigende Erziehung.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

 

Frauenprobleme Mai 31, 2009

T-Shirt Suche © be beathofen

T-Shirt Suche © be beathofen

Frauen haben eigentlich nur zwei Probleme, Männer (klar) und ihren Körper (was sonst, Doofies). Nachdem ich schon Problem Nr. Eins diskutiert habe, was 1. nicht heißt, dass diskutieren bei mir immer so einseitig ist wie in meinem Blog und 2. dass ich mit dem Thema jetzt durch bin, komme ich nun zum Körperproblem. Ganz ehrlich, Frauen hätten kein Problem mit sich, wenn es keine anderen Frauen geben würde. Aber wenn es keine anderen Frauen geben würde, gäbe es auch keine besten Freundinnen, mit denen man über dieses Problem ausführlich beratschlagen könnte.

Und da fängt das Problem schon an. Meine beste Freundin Krissi und ich versuchen nun schon seit geraumer Zeit, sagen wir, seit sich unsere Körper optisch und proportionsmäßig auseinandergelebt haben wie ein altes Ehepaar, ein einziges Mal nur die selbe Klamotte zu tragen. Ja, liebe Männer, beste Freundinnen stehen auf so was… tz.

Jedenfalls ergab sich aus diesem unterschiedlichen Wachstum folgendes Szenario:

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Vom Single zum Vegetarier Mai 31, 2009

Einsortiert unter: Kolumne der Woche — beathofen @ 8:29 pm
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Vegetarier

Vegetarier © be beathofen

Ja, ich muss zugeben, trotz meines Einser-Abis und subjektiv gutem Menschenverstand, ist mir erst kürzlich bewusst geworden, dass weg.de eine Internetseite für Reiseangebote ist. Und ich war die ganze Zeit im Glauben, es handelte sich hierbei um eine Singlebörse. Ein ganz einfaches Portal: Nicht Sie sucht Ihn (oder Sie), sondern Sie sucht “Ihn folgende” oder “Ihn nebenher”.

Solche Seiten werden ja immer verliebter. Unter unscheinbaren, diskreten Namen wie “friendscout24.de” und Co. verbergen sich wahre Markthallen voller hungriger Sabberschnuten. friendscout… tz… “Freundesucher”, wenn ich Freunde wollte, würde ich keinen Partner suchen, denn Freunde hat man ja nach festen Beziehungen ja plötzlich genug, wenn die alte Schallplatte von “Lass uns doch Freunde bleiben” leiert. Und mein Verstand sagt mir: Yes, you can durchschau them!

Es gibt doch so intelligente Menschen, die sich dabei erwischen lassen, wie sie nach Frischfleisch suchen, obwohl der Teller noch gar nicht abgegessen ist. Na ja, ich für meinen Teil kann mich nach zwei Jahren Singledasein schon als Vegetarier titulieren. Danke friendscout.

P.S.: Ja, ich bin auch angemeldet. Verdammt, jetzt ist es raus, nur Neugier, ihr wisst schon.

 

Partnersuche Murmeltierart Mai 14, 2009

Das Leben als Single ist wie ein endloser Winterschlussverkauf. Alles, was noch auf dem Markt zu haben ist, passt überhaupt nicht, ist meistens hässlich und wurde mindestens schon von acht anderen, am Wühltisch sabbernden Schnäppchenjägerinnen angefasst, die es wirklich viel nötiger haben als ich. Aber ich nehme es trotzdem mit nach Hause, weil es eben so günstig ist. Und wenn ich bis zum nächsten Winter weder Gefallen noch irgendeine andere Einsatzmöglichkeit für ES gefunden habe, frage ich mich, warum ich schon wieder auf den Preis reingefallen und einen, im Nachhinein, so unerklärlichen Kompromiss eingegangen bin. Jedoch, als würde ich nicht wie jeder andere normale Mensch aus meinen Fehlern lernen, singe ich spätesten im nächsten Winter mein „Alle Jahre wieder“ zusammen mit dem Murmeltier, dass freundlich vom Wühltisch grüßt. Irgendwas findet man ja leider immer…

 

 
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